Willkommen auf cycle On

Das Projekt will über diesen Blog und mit Veranstaltungen vor Ort auf Gemeinschaftsprojekte & ökologisch-soziale Initiativen in all ihrer Vielfalt aufmerksam machen, mit der interessierten Öffentlichkeit teilen und Erfahrungswissen auf diesem Gebiet weitergeben.

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Guide

Diese Linkliste gibt euch einen Überblick über einige der Initiativen in der Umgebung. Die Konzepte zeigen dass schon heute und in unserer Nachbarschaft eine nachhaltige Welt möglich ist.

Schaut auf den Karten und Seiten der Projekte vorbei, um weitere Ideen für eure lokalen Bewegungen zu finden oder um, in welcher Weise auch immer, zu den Initiativen beizutragen. Folgt den Konzepten und Initiativen, teilt, kontaktiert oder verbreitet diese in eurer Nachbarschaft.

Es wird ausführlicher werdende Artikel darüber geben und die Linkliste wird natürlich auch weiterwachsen – klickt also gerne ab und zu vorbei.

Mapping the open world around us:

Postwachstum

wie geht das denn?

wiki: postwachstum

Definition von degrowth.de:

„Unter Degrowth oder Postwachstum verstehen wir eine Wirtschaftsweise und Gesellschaftsform, die das Wohlergehen aller zum Ziel hat und die ökologischen Lebensgrundlagen erhält. Dafür ist eine grundlegende Veränderung unserer Lebenswelt und ein umfassender kultureller Wandel notwendig.
Das aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Leitprinzip lautet „höher, schneller, weiter“ – es bedingt und befördert eine Konkurrenz zwischen allen Menschen. Dies führt zum einen zu Beschleunigung, Überforderung und Ausgrenzung. Zum anderen zerstört die Wirtschaftsweise unsere natürlichen Lebensgrundlagen sowie die Lebensräume von Pflanzen und Tieren. Wir sind der Überzeugung, dass die gemeinsamen Werte einer Postwachstumsgesellschaft Achtsamkeit, Solidarität und Kooperation sein sollten. Die Menschheit muss sich als Teil des planetarischen Ökosystems begreifen. Nur so kann ein selbstbestimmtes Leben in Würde für alle ermöglicht werden.“

>Postwachstum Blog
>Demagazine
>Degrowth
>Degrowthpedia

Transition Initiativen

das Transition Netzwerk ist eine globale Bewegung von lokalen Initiativen. Die Engagierten wollen ihre Stadt und das eigene Leben nachhaltig gestalten und das gemeinsam tun.

Man kann viel nachlesen über den Hintergund und die Geschichte der Bewegung. Vielleicht gibt es auch eine offene Gruppe in deiner Nähe?

mehr Infos unter: transition-initiativen.de

Reparier-Cafés

Reparieren kann scheinbar kaputte Produkte wieder zum Leben erwecken. So werden neue Ressourcen geschont und die schon produzierten Dinge müssen nicht energieintensiv entsorgt werden.

Die Idee der Reparier-Cafés verbreitet sich schon seit langer Zeit über den ganzen Globus. Regelmäßig finden sich hier Bastler, also Reparateure und Menschen mit deren kaputten Dingen zusammen. Sie versuchen gemeinsam die kaputten Produkte zu reparieren. Meist gibt es Kaffee und Kuchen. Selber kann man natürlich erstmal reinschauen, kaputte Dinge oder Kuchen für das offene Café mitbringen.

Karte der Initiativen in eurer Umgebung: reparatur-initiativen.de

Internationale Seite: Repair-Cafés


offene Projekte

wo gibt's denn sowas?

Alle auf cycle On vorgestellten Initiativen sind für jeden Menschen offen zugängliche Projekte. Eine eindeutige Kategorisierung lässt sich schwer vornehmen. Die hier vorgestellten Ideen arbeiten jedoch alle mit einem besonderen Verständnis von offen. Es geht um Allgemeingüter, das heißt Orte oder Geräte die Alle frei nutzen dürfen. Die englische Bezeichnung „Commons“ scheint sich momentan durchzusetzen.

wiki: Commons

Wenn ihr eine der hier vorgestellten Initativen besucht, fragt am Besten wie die Menschen vor Ort das Offene in ihren Projekten sehen!

mundraub.org

Unter mundraub.org findet ihr freie Früchte. Was bedeutet das?

Es gibt eine Karte mit essbaren Pflanzen, wilden Kräutern und frei zugänglichen Obstbäumen die jede*r bearbeiten kann. Wenn ihr euch nicht sicher seid was gegessen werden kann fragt einfach Passanten oder jemanden dem ihr vertraut!

#stadtfrüchte

offene Gemeinschaftsgärten

Offene Gemeinschaftsgärten sind Teil einer globalen Bewegung die sich aktiv mit dem Gärtnern im urbanen Raum auseinandersetzt, sich um Lebensmittelsouveränität sorgt und Umweltbewusstsein mit der Gartenkultur in die Städte zurückbringt.

offene Werkstätten

Im Netzwerk offener Werkstätten findet ihr Anlaufstellen mit gut ausgestatteten Werkstätten. Alles zwischen Holz- und Metallbearbeitung kann hier unter Anleitung erbastelt und getüftelt werden. Wer selber gerne handanlegt kann sich auf ein offenes Netzwerk und guten Austausch freuen, schaut also vorbei!

freie Lastenräder

Freie Lastenräder sind Transport-Fahrräder die Alle nutzen dürfen. In vielen Städten können die Bewohner sich für eine bestimmte Zeit ein Lastenrad ausleihen. Vieles, von den Einkäufen bis zum Umzug kann damit bewegt werden.

Hier gibt’s den cycle On Artikel dazu


Sharing economy

wie funktioniert das?

Die Kultur des Teilens findet sich in vielen Bereichen nachhaltiger Entwicklung wieder, sie ermöglicht Chancengleichheit und bietet einen etwas anderen Marktplatz. Dinge die einmal erworben wurden oder nicht mehr gebraucht werden können so von anderen einfach weitergenutzt werden. Die dahinterstehende Idee ist die Ressourcenverschwendung einzudämmen und allen Möglichen Produkten ein neues Leben zu schenken.

givebox.eu

Die Idee der Givebox ist einen Raum oder Regal zur Verfügung zu stellen, um unkompliziert Brauchbares zu tauschen, zu finden oder zu geben. Vielleicht gibt es ja auch eine Givebox in deiner Nähe?

givebox.eu

Auf der offiziellen Seite gibt es eine Liste schon vorhandener Tauschplätze. Meistens sind diese frei zugänglich und jede*r kann etwas kontribuieren, sortieren oder auch einfach nur mitnehmen. Schaut es euch an oder eröfnet eine Box in eurer Stadt!

Viel Spaß beim stöbern!

foodsharing.de

Beim Foodsharing steht das retten von Lebensmitteln im Vordergrund. Auf der Seite könnt ihr einsehen wo es Fairteiler gibt und wo man spontan Essenskörbe abholen kann. Auch als Unternehmen kann man sich anmelden um die Lebensmittelverschwendung im Betrieb zu verkleinern.

foodsharing.de

Im nächsten Schritt könnt ihr auch Foodsaver werden, also eine Person die im Kontakt mit den Lebensmittelbetrieben, Bäckereien oder Bio- und Supermärkten steht und dort zuverlässig Lebensmittel vor der Tonne rettet. In den aktiven Städten gibt es meist schon eine gute Infrastruktur, meldet euch an, informiert euch und teilt die Idee mit bekannten Betrieben und Freunden.

Hier gibt’s den cycle On Artikel dazu

Guten Appetit!

offene Bücherregale

Offene Bücherregale sind in vielen Städten und Dörfern die Möglichkeit geworden um Bücher zu finden und weitergeben zu können. Die Idee hat sich auf der ganzen Welt verbreitet und gibt’s so gut wie überall.

Hier gibt’s den cycle On Artikel dazu

Viel Spaß beim schmökern!

free your stuff

freecycle.org


solidarische Ökonomie

was ist das?

wiki: Solidarische Ökonomie

Auf der Netzwerk Seite findet ihr eine Vielzahl von Beispielen und konkreten Projekten.

Die solidarische Landwirtschaft ist nur eines davon:

Eine Initiative von Menschen und Landwirten die sich in der Direktvermarktung unterstützen. Es gibt regionales und saisonales Obst, Gemüse und weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse. Ein wachsendes Netzwerk bietet Erzeugern und Prosumenten ökologische und faire Ernährung.

ernte-teilen.org


Kreislaufwirtschaft

Funktioniert wie?

Momentan leben wir in einer Art Linearwirtschaft, Ressourcen werden entnommen, mit teilweise hohem Energieaufwand verarbeitet und nach dem Gebrauch „weggeworfen“, deponiert oder verbrannt. Kreislaufwirtschaft nun möchte als gesamtwirtschaftliches Prinzip genau dort ansetzen.

Vorallem in der Natur begegnen uns natürliche Kreisläufe und nach diesem Vorbild will die „circular economy“ alle Prozesse und Produkte in Kreisläufe einbetten. Geschlossene Produktionskreisläufe sollen die zunehmende Umweltverschmutzung eindämmen und wichtige Ressourcen können geschont werden. Schlüsselbegriffe sind Ökoeffizienz und  Ökoeffektivität.

cradle to cradle

Das c2c Konzept unterscheidet zwischen einem natürlichen und technischen Kreislauf. Ziel ist alle Abfälle als Nährstoffe für diese Kreisläufe zu nutzen. Also schon von vorne herein entweder biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückführen zu können oder „technische Nährstoffe“ kontinuierlich in technischen Kreisläufen zu halten.

Die Idee dahinter ist, dass Nährstoffe produziert werden und keine Schadstoffe in der Natur landen können. Das „cradle to cradle“ Prinzip verfolgt dabei die Idee des positiven ökologischen Fußabdruckes.

Schaut euch hier ein kurzes Video über das Konzept an oder schaut auf der offiziellen Seite vorbei!

open source circular economy

Auch OSCE, ist ein offenes Kreislaufkonzept, dass sich für die Minimierung von Abfall und Maximierung der Wiederverwendbarkeit in der Wirtschaft einsetzt. In offenen Prozessen werden weltweit und digital Workshops und Konzepte erarbeitet um die Idee der Kreislaufwirtschaft zu vervielfältigen und duplizierbar zu machen.

Mehr unter oscedays.org oder hier in einem englischsprachigen Infofilm über OSCE auf YouTube. Das Netzwerk ist offen für jede*n. Nach den open source Kriterien liegt die Weiterentwicklung des Konzepts somit in den Händen aller:

„We need an open source approach to the circular economy! Our ecological problems are shared by all of us – any solutions need to be shared too“.

Lest auf der P2P-Foundation Wikiseite zur „open source circular economy“ weiter!

#oscedays


Gemeinwohlökonomie

ist was?

Die Gemeinwohlökonomie ist ein anwendbares Wirtschaftskonzept mit Gemeinwohlfördernden Werten. Bereits 2000 Unternehmen richten ihre Tätigkeiten am Gemeinwohl aus. Ausschlaggebend ist dabei die Gemeinwohl-Bilanz und die Förderung fairer Unternehmen. Ausführlichen Einstieg findet ihr über die Vision und den theoretischen Hintergrund der ecogood Initiative. Desweiteren gibt’s hier ein Einführungsvideo dazu: Was ist GWÖ?


Tauschwirtschaft

Tauschring

In vielen Städten gibt es schon Tauschringe. Die Idee ist dass man Dinge und Dienstleistungen mit den Menschen in der Gemeinde und Umgebung einfach tauscht. Die Gutschrift in Form von Zeit oder Ähnlichen Anrechnungen kann dann genutzt werden um diese selbst bei Nachbarn und Menschen im Tauschring auszugeben. Funktioniert geldfrei und regional.

Tauschring


weitere Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung

Regionalgeld

Unverpacktläden

Umsonstläden


Nachhaltigkeit weltweit erleben

Wwoofing

Ökodörfer


Materialien

endlich-wachstum.de

betterworldlinks

wie Nachhaltigkeit möglich ist – ITAS Konzept (pdf)


 […]


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